Panorama
Russlands Bevölkerung schrumpft weiter
Im Vorjahreszeitraum hatte der Bevölkerungsschwund 298 000 Einwohner betragen. Die rückläufige Einwohnerzahl wurde zum Teil von der zunehmenden Zahl von Zuwanderern wettgemacht. Die Einwanderung stieg im besagten Zeitraum um 76,2 Prozent.
Die Geburten stiegen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres in 80 russischen Regionen, wobei die Sterblichkeitsrate in 85 Regionen rückläufig war.
Landesweit überstieg die Sterblichkeitszahl die Geburten um 40 Prozent (im ersten Halbjahr 2006 um 60 Prozent) und in 14 Regionen sogar um 100 bis 170 Prozent.
Eine natürliche Bevölkerungszunahme wurde im ersten Halbjahr aus 18 russischen Regionen gemeldet, fünf Regionen mehr als im Vorjahreszeitraum.
Per 1. Juli 2007 hielten sich in Russland laut offiziellen Angaben 96 100 Flüchtlinge. Die meisten von ihnen stammen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, rund 36 Prozent davon aus Kasachstan, 15 Prozent aus Georgien, 13 Prozent aus Usbekistan und acht Prozent aus Tadschikistan.

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