
TEL AVIV, 11. Februar (RIA Novosti). Die Kinder aus den Familien, die einst aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel ausgewandert sind, zeigen bessere Schulleistungen als ihre Altersgenossen.
Das hat eine Studie des israelischen Statistikamts ergeben.
Nach den Angaben werden die Abschlussprüfungen von 60,2 Prozent der Immigranten und von 56,8 Prozent der gebürtigen Israelis erfolgreich bestanden.
Den Aufnahmekriterien der Hochschulen werden 50,8 Prozent der aus der ehemaligen UdSSR stammenden Jugendlichen und 47,3 Prozent der einheimischen Jugendlichen gerecht.
Die besten Lernerfolge zeigen Jugendliche, die Anfang der 90er Jahre aus den GUS-Ländern und vom Baltikum nach Israel übergesiedelt waren, Hebräisch gelernt und sich in die israelische Gesellschaft eingegliedert hatten. 73,5 Prozent von ihnen bestehen ihr Abitur gegenüber 55,5 Prozent der Jugendlichen, die vor höchstens vier Jahren immigriert sind.
Bei der Studie wurden die schulischen Leistungen von 94 000 israelischen Jugendlichen analysiert.
In den Jahren 1990 bis 2004 sind mehr als 1,1 Millionen Bürger aus der Sowjetunion bzw. Bürger aus den postsowjetischen Republiken nach dem UdSSR-Zerfall in Israel eingewandert. Die Einwohnerzahl Israels beläuft sich auf mehr als sieben Millionen.