Panorama
Kolumbiens Vizepräsident dementiert Berichte über geplante Waffendeals mit Russland
Die russische Zeitung "Kommersant" hatte in ihrer Dienstag-Ausgabe berichtet, dass Kolumbien über das militärische Aufrüsten von Venezuelas Präsident Hugo Chavez besorgt sei. Aus diesem Grund wolle der kolumbianische Vizepräsident Waffen in Russland kaufen, um das Kräftegleichgewicht in der Region aufrechtzuerhalten. Als Gegenleistung habe Kolumbien vor, Moskau zu überzeugen, die Waffenlieferungen an Venezuela zu verringern.
"Während meines anstehenden Moskau-Besuchs werden wirtschaftliche, politische und geopolitische Fragen mit der russischen Regierung besprochen. Das Thema Waffen steht nicht auf der Tagesordnung", sagte Santos. "Wahrscheinlich wurde meine Antwort falsch interpretiert", fasste er zusammen.
"Man hat mir eine Frage gestellt, ob wir über den Waffenhandel zwischen Russland und Venezuela besorgt sind und ich habe gesagt "Ja". Dabei sind wir uns absolut bewusst, dass Russland alle internationalen Verpflichtungen in diesem Bereich strikt einhält", so der kolumbianische Vizepräsident.

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