Panorama
Keine Nazi-Geheimbasis in der Antarktis - Russische Forscher
Der Direktor des Geografie-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, Wladimir Kotljakow, sagte Journalisten, Deutschland habe während des Zweiten Weltkriegs in der Antarktis Forschungen durchgeführt und eine Expedition dorthin entsandt.
"Sie haben deutsche Flaggen auf diesem Kontinent verstreut, Spuren davon gibt es keine. Das ist die ganze Geschichte, alles andere ist erfunden", äußerte Kotljakow.
Der Abgeordnete der Staatsduma (Russlands Parlamentsunterhaus) und Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, Artur Tschilingarow, bestätigte diese Information. "Wir waren dort und haben keine Präsenz Hitlerdeutschlands in der Antarktis gefunden", sagte er.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde gemutmaßt, die Nationalsozialisten hätten auf der Antarktis eine geheime Basis geschaffen, um dort neue Waffen zu testen.
Es ging das Gerücht um, dass nach dem Fall Hitlerdeutschlands eine Gruppe deutscher Wissenschaftler und Militärs geflüchtet sei und sich auf der Basis in der Antarktis versteckt halte.
Im Jahr 1954 schrieb die amerikanische Zeitung "National police", Hitler sei im Mai 1945 nicht in seinem Berliner Bunker gestorben, sondern per U-Boot in die Antarktis geflüchtet.

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