Panorama
Russischer Journalist nach Prügel-Angriff weiter in Lebensgefahr
Der Journalist wird derzeit auf der Intensivstation der Moskauer Sklifossowski-Klinik behandelt, wie am Dienstag eine Mitarbeiterin der Klinik RIA Novosti mitteilte.
Laut Jewgenija Tschirikowa von der Stiftung "Für den Schutz des Chimki-Waldes", in der Beketow aktiv mitwirkt, befindet sich der Journalist im Koma und braucht Bluttransfusionen. Zuvor sei ihm ein Bein amputiert worden, sagte sie.
Nach offiziellen Angaben war Beketow am 13. November vor seinem Hauseingang in der Stadt Chimki (nahe Moskau) überfallen worden. Mit einem Schädelbruch, Hirnerschütterung, Unterschenkelbruch und zahlreichen Blutergüssen wurde er ins städtische Krankenhaus gebracht. Am Sonntag wurde der Patient in die Sklifossowski-Klinik eingeliefert.
Nach Ansicht des stellvertretenden Chefs der Umweltaufsichtsbehörde (Rosprirodnadsor), Oleg Mitwol, und des Chefs der Naturschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature) in Russland, Igor Tschestin, war der Journalist wegen seinen Aktivitäten gegen die Abholzung des Chimki-Waldes für den Bau einer Autobahn angegriffen worden.

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