BAGDAD, 16. Dezember (RIA Novosti). In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Dienstag Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um die Freilassung des Reporters zu fordern, der nach der Schuhattacke auf US-Präsident Georg W. Bush am Sonntag festgenommen worden war. Bei den Demonstranten handelt es sich größtenteils um Anhänger der radikalen Schiitenbewegung As-Sadr und der unabhängigen Irakischen Nationalbewegung. Sie tragen Spruchbänder mit Aufschriften wie "Freiheit für den Helden des irakischen Volkes" und "Wo ist die Demokratie, von der ihr quatscht?" Der Reporter des irakischen TV-Senders al-Bagdadija, Muntader al-Zaidi (29), hatte Bush am Sonntag während einer Pressekonferenz mit dem irakischen Regierungschef Nuri al-Maliki in Bagdad mit seinen Schuhen beworfen. "Das ist der Abschiedskuss, du Hund. Von den Witwen, Waisen und allen, die im Irak getötet wurden", rief der Reporter, bevor er von den Sicherheitskräften überwältigt wurde. Der Reporter wurde von irakischen Behörden festgenommen, obwohl seine Tat bei der Bevölkerung weitgehend auf Zuspruch stieß. Die irakischen Behörden wollen den Schuhwerfer vor Gericht stellen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu siebeneinhalb Jahren Haft. In der Untersuchungshaft wurde der Reporter laut seinem Bruder grausam verprügelt. Man habe ihm einen Arm und Rippen gebrochen sowie am Auge verletzt, hieß es. weitere Artikel zu diesem Thema
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