Panorama
Ukrainerin nutzt Russland als Umgehungsweg zu Eurovision
MOSKAU, 08. März (RIA Novosti). Der Sieg der ukrainischen Sängerin Anastassia Prichodko bei der russischen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest ist auf geteiltes Echo gestoßen.
Für Prichodkos Song „Mama" stimmten in der Nacht zum Sonntag 25 Prozent der Zuschauer und sechs der elf Juri-Mitglieder.
Ursprüchglich wollte Prichodko die Ukraine vertreten, wurde aber gesperrt. Dann meldete sie sich für die russische Vorentscheidung. In Russland ist sie als Gewinnerin der jüngsten Staffel der Show „Fabrika" bekannt (das ist ein Wettbewerb wie „Deutschland sucht den Superstar").
Jossif Prigozhin, Producer der Sängerin Valeria, die bei der Eurovision-Vorentscheidung auf Platz Zwei rangierte, sagte am Sonntag zu RIA Novosti: „Eine neue Abstimmung ist nötig, um jemand anderen auszuwählen. Denn ein Song in der ukrainischen Sprache hat mit Russland nichts zu tun".
Das Eurovision-Finale findet im Mai in Moskau statt.

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