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Nach Sprengung von Lenin-Statue: Kommunisten fordern Taucher zum Schutz von Kreuzer "Aurora"

21:48 01/04/2009
ST. PETERSBURG, 01. April (RIA Novosti). Nach der Sprengung eines Lenin-Denkmals in St. Petersburg haben die Kommunisten der zweitgrößten russischen Stadt Taucher zum Schutz des legendären Kreuzers "Aurora" gefordert.

"Die Kommunisten verlangen von den Behörden einen zuverlässigen Schutz aller Orte in der Stadt, die mit Lenin und der Revolution verbunden sind", heißt es in einer am Mittwoch abgegebenen Erklärung der überregionalen Organisation "Kommunisten St. Petersburgs und des Gebiets Leningrad". Die Aktivisten der Organisation schlossen nicht aus, dass unter die an einer Uferstraße an der Newa festgemachte "Aurora" eine Mine gelegt werden könnte.

"Wir protestieren kategorisch gegen die Demontage des stark zerstörten Lenin-Denkmals am Finnländischen Bahnhof. Möge der erhabene Lenin als eine Mahnung an die Behörden und die künftigen Generationen auch so entstellt an seinem früheren Platz stehen", heißt es in dem Papier.

Eine von Unbekannten gelegte Bombe hatte am Mittwochmorgen ein großes Loch im Hinterteil des Monuments gerissen. Die Stadtbehörden beschlossen, das Denkmal zur Renovierung zeitweilig zu demontieren.

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