Panorama
Südkoreas Ex-Präsident bat vor Selbstmord um Zigarette
MOSKAU, 23. Mai (RIA Novosti) Der von einem Korruptionsskandal belastete südkoreanische Ex-Präsident Roh Moo-hyun hat am Samstag Selbstmord begangen.
Wie die Polizei mitteilte, sprang Roh von einer 40 Meter hohen Klippe nahe seiner Residenz in der Provinz Süd-Gyeongsang. „Das kam so unerwartet, dass die Leibwächter keine Zeit hatten, ihn aufzuhalten", hieß es.
Wie die „Korea Times" unter Berufung auf die Polizei wieter berichtete, hatte der Ex-Präsident direkt vor seinem Sprung in die Bergschlucht einen Wächter um eine Zigarette gebeten.
Roh hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem es unter anderem hieß: "Es war hart für mich, ich habe so vielen Menschen Probleme bereitet".
Roh stand unter Korruptionsverdacht. Ihm wurde vorgeworfen, mindestens 6,4 Millionen US-Dollar Schmiergeld während seiner äsidentschaft vom Vorstand der Firma Taekwang bekommen zu haben.

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