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Schweinegrippe: Indischer Arzt sieht keine besondere Gefahr für Erkrankte

19:56 15/06/2009

Laut dem Chefarzt des städtischen Krankenhauses „Rama Manohara Lohia“ in Neu Delhi, Dr. Sharma, entwickelt sich die Grippe A/H1N1 (Schweinegrippe) wie eine übliche Grippeart und wird auch dementsprechend behandelt.

NEU DELHI, 15. Juni (RIA Novosti). Laut dem Chefarzt des städtischen Krankenhauses „Rama Manohara Lohia“ in Neu Delhi, Dr. Sharma, entwickelt sich die Grippe A/H1N1 (Schweinegrippe) wie eine übliche Grippeart und wird auch dementsprechend behandelt.

In Indien waren insgesamt 23 Erkrankungsfälle an Neuer Influenza registriert worden, fünf davon in Neu Delhi.

„Das Virus, mit dem wir es hier zu tun haben, ist relativ leicht. Es unterscheidet sich nicht von einer üblichen Grippe“, sagte der Mediziner.

Ihm zufolge suchen die Patienten nach der Rückkehr aus dem Ausland, vor allem den USA, wo die Seuche wütet, einen Arzt wegen Symptomen auf, die einer gewöhnliche Grippe ähnlich seien.

Innerhalb einer Woche nach der Rückkehr würden bei ihnen körperliches Unwohlsein, eine Körpertemperatur von über 38 Grad, Schnupfen, Halskratzen und Schüttelfrost auftreten, so Dr. Sharma.

Den Patienten werden das Antigrippepräparat Tamiflu zwei Mal täglich sowie reichliches Wassertrinken und Bettruhe verordnet. Gleichzeitig würden parazetamolhaltige und einige andere Medikamente verabreicht. „Der Patient wird innerhalb einer Woche wieder gesund.“

Laut dem Arzt können sich jedoch Risikogruppen Zugehörige, so ältere Menschen, Schwangere, Diabeteskranke, Gefäß- und Herzpatienten, AIDS-Kranke, Patienten, die chemotherapeutisch behandelt werden, sowie Kinder nach einer Antibiotika-Kur Komplikationen, beispielsweise eine Lungenentzündung, zuziehen.

Nach Einschätzung von Dr. Sharma liegt die Mortalität durch die „Schweinegrippe“ unter der durch das Dengue-Fieber, an dem in Indien jährlich Dutzende von Menschen sterben.

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