Panorama
Tödlicher Sprengstoffanschlag in Gagra während Putins Visite
Das teilte der Erste Stellvertreter des Innenministers der Republik, Ramin Gablaja, RIA Novosti am Donnerstag mit.
Der Sprengsatz war in einem Abfallbehälter am Haus der ortsansässigen Firma "JuTEKA" deponiert.
Die Explosion erfolgte, als sich die Aufwartefrau Ljudmila Surina, 52, und der Postangestellte David Metreweli, 25, in der Nähe des Abfallbehälters befanden.
Drei Personen, ein Ehepaar mit Kind, erlitten Splitterwunden. Laut dem Vize-Innenminister werden die Verletzten in einer Klinik medizinisch versorgt und sind außer Lebensgefahr.
Weitere vier Betroffene wurden ambulant behandelt.
Zur Untersuchung des Geschehenen ist ein Stab gebildet worden, dem der Erste Stellvertreter des Generalstaatsanwaltes Beslan Kwizinija, der Erste Stellvertreter des Innenministers, Ramin Gablaja, der Bürgermeister von Gagra, Astamur Kezba, und Mitarbeiter der örtlichen Geheimdienste angehören.
Abchasien, das 1931 in die damalige Georgische SSR als autonome Republik eingegliedert worden war, proklamierte kurz nach dem Zerfall der UdSSR 1991 die Unabhängigkeit von Tiflis. Daraufhin schickte Georgien am 14. August 1992 seine Truppen nach Abchasien, die dort auf bewaffneten Widerstand stießen. Der blutige Konflikt, der zur Einbuße der georgischen Kontrolle über Abchasien führte, endete am 30. September 1993.
Im August 2008, nach der Aggression von Tiflis gegen Südossetien und der darauffolgenden russischen Gegenoffensive, wurden Abchasien und auch Südossetien von Russland als unabhängige Staaten anerkannt.

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