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Geheimdienst-Hochstapler erschleicht sich bei russischen Unternehmern 1,5 Mio. Euro

16:20 01/10/2009

MOSKAU, 01. Oktober (RIA Novosti). Ein falscher General des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, der Unternehmer um Gelder für angebliche Spezialeinsätze erpresste, ist von einem Gericht in Moskau zu neun Jahren Haft verurteilt worden.

Wie Anna Usatschowa, Sprecherin des Stadtgerichts Moskau am Donnerstag der Agentur RIA Novosti sagte, hatte sich der heute 58-jährige Nikolai Malyschkin seit zwei Jahren als FSB-General ausgegeben. Für diese Zwecke habe er sich eine sogar entsprechende Uniform zugelegt.

Von einem Unternehmer habe er 680.000 Dollar bekommen, um angeblich Militärgerät für einen Spezialeinsatz im Nordkaukasus zu kaufen. Ein weiterer Geschäftsmann habe dem falschen General umgerechnet rund 10.000 Euro für die „Finanzierung einer verdeckten FSB-Spezialeinheit“ gegeben. Insgesamt habe der Verurteilte 1,5 Millionen Euro durch seine Hochstapeleien eingenommen.

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