Panorama
Meteorit entlastet russische Kampfjets in Indonesien
JAKARTA, 27. Oktober (RIA Novosti). Während sich der Einschlag eines Himmelkörpers in Lettland als Ente entpuppt hat, bekommt ein vermuteter Raketenbeschuss durch einen Suchoi-Kampfjet in Indonesien dagegen eine kosmische Erklärung.
Wie ein Sprecher der indonesischen Raumfahrtbehörde am Dienstag erklärte, war ein Meteorit mit zehn Metern Durchmesser am 8. Oktober in der Provinz Süd-Sulawesi eingeschlagen.
„Durch den Atmosphärendruck wurde beim Meteoriten, der mit einem Tempo von 20,3 Sekundenkilometer flog, eine große Energiemenge freigesetzt“, zitierte die Agentur Antara. Die Explosion sei rund 50 Kilotonnen stark gewesen.
Augenzeugen aus benachbarten Städten vermuteten zunächst, dass es sich um Raketenschüsse eines Suchoi-Kampfjets handelte. Auf dem Luftstützpunkt Hasanuddin sind einige Su-27- und Su-30-Maschinen aus russischer Produktion stationiert.
Erst am Montag hatte der angebliche Einschlag eines mysteriösen Himmelkörpers in Lettland für Furore gesorgt. Forscher, Geheimdienstler und Schaulustige kamen in Scharen, um den großen Krater zu sehen. Erst nach einigen Stunden entpuppte sich der Meteoritenfall als dicke Ente: Laut Experten wurde der Trichter von Hand gegraben und ein explosiver Stoff dort gezündet.
Fotostrecke: Tunguska-Katastrophe - Das Rätsel des Jahrhunderts

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:


Twitter






