Panorama
Bären im Sachaliner Zoo kündigen strengen Winter an - sie schlafen schon
Das sagte eine Mitarbeiterin des "Zoologisch-Botanischen Gartens des Gebietes Sachalin" der RIA Novosti.
"Zwei Himalaya-Bären halten schon seit dem 22. Oktober Winterschlaf. Wir haben am Montag aufgehört, sie zu füttern, und wollen zwei Braunbären, die sich die meiste Zeit im Schlaf befinden, mit Futterheu versorgen. Im vergangenen Jahr waren sie erst Anfang Dezember in den Winterschlaf versunken", sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Ihr zufolge halten bereits die im Zoo lebenden Waschbären, Igel, Dachse und Marderhunde Winterschlaf. Im Vorjahr waren sie in der zweiten Novemberhälfte eingeschlafen.
Wie der Chef der Abteilung Staatskontrolle und Aufsicht des Departements für Forstwirtschaft und Naturschutzgebiete, Andrej Sdorikow, der RIA Novosti mitteilte, begeben sich die Braunbären auf Sachalin und auf den Kurilen in diesem Jahr in der freien Natur Ende November in den Winterschlaf.
Laut dem Experten hatten die Sachaliner Bären in diesem Jahr reichlich Futter (Flussfische) gehabt und viel Fett angesetzt, das für den Winterschlaf ausreichen werde. Üblicherweise begeben sich die Bären nach dem zweiten oder dritten Schneefall in ihre Winterhöhlen.
Die Tiere beginnen schon im August mit der Einrichtung von Winterhöhlen, die sie mit Gras und Nadelzweigen auslegen.
Viele Kurilen-Bären bauen hingegen überhaupt keine Winterhöhlen und halten keinen Winterschlaf. "Das sind wandernde Bären. Sie machen es sich an Flüssen bequem, wo es viele Fische gibt, und ernähren sich den ganzen Winter hindurch davon."
Der "Zoologisch-Botanische Garten des Gebietes Sachalin" wurde 1997 gegründet. Dort leben insgesamt 318 Exemplare von Wildtieren. Manche Arten sind im Rotbuch erfasst.

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