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Panorama

Mordbeschuldigung gegen russische und ukrainische Seeleute in Kongo

14:40 03/11/2009

MOSKAU, 03. November (RIA Novosti). Russische und ukrainische Seeleute eines unter panamesischer Flagge fahrenden Frachtschiffes werden unter der Anschuldigung, einen Einheimischen ermordet zu haben, in der Demokratischen Republik Kongo festgehalten.

Am 4. Oktober hatte das Schiff „Island of Luck“ eine Reisladung in den Hafen von Matadi gebracht. Der Besatzung gehören drei Russen und 15 Ukrainer an.

Nach einigen Tagen wurde die Besatzung beschuldigt, einige illegal an Bord gelangte Einheimische ins Wasser geworfen zu haben. Einer von ihnen sei dabei ertrunken.

Der Betreiber des Schiffes, Victoria Oceanway Ltd., zitierte einen kongolesischen Medienbericht, laut dem die Leiche mit gebundenen Händen und einem Messer im Hals geborgen worden sei.

Die Seeleute weisen alle Anschuldigungen zurück. Ihre Anwälte weisen darauf hin, dass die Leiche ohne gerichtsmedizinische Begutachtung begraben worden sei.

Sechs Seeleute wurden zum Verhör in die Stadt gebracht. Drei von ihnen, darunter der Kapitän, durften nicht auf das Schiff zurückkehren. Ohne Anklageerhebung befinden sie sich bereits seit zehn Tagen in Haft.

Die russische und die ukrainische Botschaft in Kongo haben sich inzwischen darauf verständigt, ihre Bemühungen um die Befreiung der Seeleute zu koordinieren.

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14:40 03/11/2009 Russische und ukrainische Seeleute eines unter panamesischer Flagge fahrenden Frachtschiffes werden unter der Anschuldigung, einen Einheimischen ermordet zu haben, in der Demokratischen Republik Kongo festgehalten.>>

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