Panorama
Thailand: Festgehaltene Waffen waren laut Medien aus Nordkorea in die Ukraine unterwegs
Thema: Illegaler Waffentransport in Thailand
BANGKOK, 13. Dezember (RIA Novosti). Das in Thailand festgehaltene Flugzeug mit 40 Tonnen Waffen war aus Nordkorea in die Ukraine unterwegs. Das soll der Flugkapitän beim Verhör durch die thailändische Polizei eingestanden haben, wie die Agentur THA meldete.
Ein Frachtflugzeug vom Typ Il-76 war am Samstag in Thailand festgehalten worden, nachdem es zum Betanken auf dem Flughafen Don Mueang in Bangkok gelandet war. Bei einer Kontrolle wurden an Bord der Maschine rund 40 Tonnen diverser Waffen, darunter Panzerfäuste und tragbare Flugabwehraketen entdeckt.
„Der Flugkapitän, weißrussischer Staatsbürger Michail Petuchow, gab beim sechsstündigen Verhör an", dass das Flugzeug die Waffen in Nordkorea geladen hatte und auf dem Rückflug in die Ukraine war", berichtete THA. Der Pilot habe sich geweigert, nähere Angaben zu machen, sondern er habe nur gesagt, dass weder er noch die anderen Besatzungsmitglieder hätten gewusst, dass Waffen an Bords seien, so THA.
In den Begleitpapieren war die Fracht als Bohranlagen angegeben. Die Besatzung des in Georgien angemeldeten Flugzeuges besteht aus einem Weißrussen und vier Bürgern Kasachstans. Thailändische Behörden ermitteln gegen sie wegen illegalen Waffentransports.
Außerdem bereitet Thailand laut der Agenturmeldung einen Bericht für die Vereinten Nationen vor. Wenn das Flugzeug die Waffen tatsächlich in Nordkorea geladen hat, so ist das ein Verstoß gegen die UN-Sanktionen gegen das kommunistische Land.

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