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Schneelawinen verschütten einzige Straße zwischen Russland und Südossetien - Räumungsarbeiten im Gange

14:18 05/01/2010

WLADIKAWKAS, 05. Januar (RIA Novosti). Mindestens 13 Schneelawinen sind in der Nacht zum Dienstag auf die Transkaukasische Autostraße, die einzige direkte Autostraße zwischen Russland und Südossetien, niedergegangen.

Das teilte eine Sprecherin des Zivilschutzministeriums der russischen Nordkaukasus-Republik Nordossetien RIA Novosti mit.

Die Straße war am Montagmorgen wegen des schweren Schneefalls für den Verkehr gesperrt worden. Zum Tagesabschluss war die Schneedecke an den Bergabhängen auf einer mehrere Kilometer langen Strecke mehr als 50 Zentimeter dick.

Laut der Sprecherin sollen besonders gefährliche Lawinenherde am Dienstag vom Zivilschutz „beschossen“ werden, um eine kontrollierte Lawine auszulösen. Begonnen werden solle am gefährlichsten Straßenabschnitt zwischen der Tschortow-Brücke und dem Sewerny-Portal des Roki-Tunnels.

Nach der künstlichen Lawinenauslösung werde die Fahrbahn von dem Schnee befreit, so die Sprecherin.

Ihr zufolge hat es inzwischen im Raum der Autostraße aufgehört zu schneien. Die Lufttemperatur liege bei minus sieben Grad. Möglicherweise werde die Straße noch am heutigen Tag für den Verkehr freigegeben, sagte die Sprecherin.

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