Panorama
TV-Teams von Schneelawine im Nordkaukasus blockiert
WLADIKAWKAS, 05. Januar (RIA Novosti). Die auf die Transkaukasische Autostraße niedergegangene Schneelawine hat die dort eingesetzten Fernseh-Teams blockiert. Das berichtete ein Journalist des TV-Nachrichtensenders „Westi“ vom Ort des Geschehens in einem Gespräch mit RIA Novosti.
Nach den Angaben können neben den „Westi“-Mitarbeitern auch die Aufnahmeteams der Fernsehsender „Mir“, „Swesda“, des Fünften Kanals, der Sender NTV und Russia Today sowie Angehörige des Zivilschutzministeriums den Ort nicht verlassen.
Nach Einschätzung von Zivilschutz-Fachleuten hat die Schneelawine einen Umfang von rund 200 000 Kubikmetern. Ein Teil der Schneemassen, die über den Fluss hinweg gerollt seien, haben die Autostraße verschüttet, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Nach seinen Angaben hat die rund sieben Meter hohe Lawine eine 200 Meter lange Strecke bedeckt.
Inzwischen hätten Straßenarbeiter mit dem Schneeräumen begonnen. „Sie müssen noch rund 100 Meter vortreiben“, sagte der Journalist.
Mindestens 13 Schneelawinen waren in der Nacht zum Dienstag auf die Transkaukasische Autostraße, die einzige direkte Autostraße zwischen Russland und Südossetien, niedergegangen.
Das teilte eine Sprecherin des Zivilschutzministeriums der russischen Nordkaukasus-Republik Nordossetien RIA Novosti mit.
Die Straße war am Montagmorgen wegen des schweren Schneefalls für den Verkehr gesperrt worden. Zum Tagesabschluss war die Schneedecke an den Bergabhängen auf einer mehrere Kilometer langen Strecke mehr als 50 Zentimeter dick.
Fotoreihe: Folgen des heftigsten Schneefalls in St. Petersburg - mit Schaufeln gegen Schneechaos

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