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Zahl der Toten bei Einsturz von Moschee in Marokko auf 41 gestiegen (Überblick)

18:47 20/02/2010

Mindestens 41 Menschen sind beim Einsturz einer Moschee in der Altstadt von Meknes im Nordosten Marokkos ums Leben gekommen.

MOSKAU, 20. Februar (RIA Novosti). Mindestens 41 Menschen sind beim Einsturz einer Moschee in der Altstadt von Meknes im Nordosten Marokkos ums Leben gekommen.

Nach Angaben des örtlichen Zivilschutzes wurden 76 Personen verletzt, wie die Nachrichtenagentur France Presse meldete. Rettungskräfte vermuteten noch mehrere Menschen unter den Trümmern. Das Innenministerium des Königreichs nannte starke Regenfälle der letzten Tage in der Region, die das Fundament aufgeweicht haben könnten, als eine wahrscheinliche Unglücksursache.

Russlands Präsident Dmitri Medwedew kondolierte zum Tod von Menschen. In einem Telegramm an König Mohammed VI. von Marokko sprach Medwedew sein tiefempfundenes Beileid aus und wünschte den Verletzten eine baldige Genesung.

Das etwa 400 Jahre alte Minarett war zu Beginn des Freitagsgebets eingestürzt und hatte die Gläubigen unter sich begraben. Die Moschee, in der sich zum Zeitpunkt des Unglücks rund 300 Menschen befunden haben sollen, wurde schwer beschädigt.

Die Rettungsarbeiten waren enorm kompliziert, denn die Gassen waren zu eng für schwere Bergungstechnik. Zivilschützer, Soldaten und Freiwillige mussten die ganze Nacht über mit Schaufeln und bloßen Händen nach Verschütteten graben. König Mohammed VI. kündigte an, die Beisetzung der Toten persönlich zu bezahlen.

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