RIA Novosti

Erdbeben im Pazifik: Flutwelle erreicht bewohnte Gebiete

16:01 27/02/2010

Nach dem starken Erdbeben vor Chiles Küste wirken Berichte immer erschreckender: Die Flutwelle hat am Samstag einige bewohnte Gebiete erreicht, die Menschen versuchen sich zu retten

MOSKAU, 27. Februar (RIA Novosti). Nach dem starken Erdbeben vor Chiles Küste wirken Berichte immer erschreckender: Die Flutwelle hat am Samstag einige bewohnte Gebiete erreicht, die Menschen versuchen sich zu retten.

Chiles Präsidentin Michelle Bachelet teilte mit, die drei Meter hohe Welle habe bereits die Juan-Fernandez-Inseln erreicht. Eine Ortschaft sei halb überflutet worden, die Menschen seien evakuiert worden. Auch auf der Osterinsel mussten die Bewohner in Sicherheit gebracht werden.

Mindestens 78 Todesopfer wurden zu jenem Moment in Chile bestätigt. Das Beben verursachte Panik in Santiago. Dort wankten die Häuser, der Strom fiel in einigen Stadtbezirken aus.

Nach vorläufigen Angaben der russischen Botschaft gab es keine Russen unter den Opfern.

Das Zentrum des Bebens der Stärke 8,8 lag rund 340 Kilometer von Santiago entfernt.

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