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Russlands Geheimdienst legt Dokumente über Nazi-Helfershelfer im Zweiten Weltkrieg offen

14:02 03/03/2010

Der Kampf der sowjetischen Sicherheitskräfte gegen die nationalistischen bewaffneten Formationen sowie deren Kollaboration mit dem Nazi-Regime während des Zweiten Weltkrieges sind Themen einer Ausstellung, die ab Mittwoch im Moskauer Kulturzentrum des russischen Inlandsgeheimdienstes (FSB) zu sehen ist

MOSKAU, 03. März (RIA Novosti). Der Kampf der sowjetischen Sicherheitskräfte gegen die nationalistischen bewaffneten Formationen sowie deren Kollaboration mit dem Nazi-Regime während des Zweiten Weltkrieges sind Themen einer Ausstellung, die ab Mittwoch im Moskauer Kulturzentrum des russischen Inlandsgeheimdienstes (FSB) zu sehen ist.

Wie der Sprecher des Zentrums RIA Novosti mitteilte, werden bei der Ausstellung erstmals Dokumente gezeigt, die von der Kollaboration ukrainischer nationalistischer Organisationen mit den Nazis und dem deutschen Geheimdienst sowie von den Vergeltungseinsätzen der nationalistischen Organisationen des Baltikums gegen die Zivilbevölkerung in den von Hitlerdeutschland okkupierten Gebieten zeugen", sagte der Sprecher.

Am Rande der Ausstellung findet im Kulturzentrum eine Rundtisch-Konferenz zum Thema "Die Kollaborateure im Zweiten Weltkrieg. Verräter oder Helden?" statt.

Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Juschtschenko hat dem ukrainischen Nationalistenführer Stepan Bandera postum im Januar 2010 den Titel "Held der Ukraine" verliehen. Den Bandera-Leuten wurden Terroranschläge im Westen der Ukraine angelastet. Zuvor, im Jahre 2008 hatte Juschtschenko den Hauptsturmführer der SS und Kommandeur der Ukrainischen Aufstandsarmee Roman Schuchewitsch als "Helden der Ukraine" geehrt.

Laut dem Gesprächspartner der Agentur "werden in der Sitzung Fragen erörtert, die mit der Kritik an den Fälschungen der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges sowie an den in der modernen Geschichtsschreibung der ehemaligen Sowjetrepubliken vorgenommenen Versuchen verbunden sind, bei der Schilderung der Kriegsereignisse den Kollaborationismus zu rechtfertigen."

 

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