
MOSKAU, 06. März (RIA Novosti). Rund drei Monate nach dem Bombenanschlag auf den Schnellzug "Newski Express" hat der russische Inlandsgeheimdienst FSB im Nordkaukasus den mutmaßlichen Drahtzieher Alexander Tichomirow und sieben weitere Terrorverdächtige getötet.
Wie der FSB am Samstag mitteilte, war Tichomirows Bande am Dienstag und Mittwoch bei einem Spezialeinsatz in der Ortschaft Ekaschewo in der russischen Kaukasus-Republik Inguschetien zerschlagen worden. Zehn Terrorverdächtige seien lebend gefasst worden.

Der von Moskau nach Sankt Petersburg fahrende Schnellzug "Newski Express" mit 682 Insassen war am 27. November bei voller Fahrt in die Luft gesprengt worden und zum Teil entgleist. Dabei kamen 28 Menschen ums Leben, mehr als 90 erlitten Verletzungen.
Im August 2007 war bereits ein Bombenanschlag auf den „Newski Express" verübt worden. Damals waren 60 Menschen verletzt worden.
Fotoreihe: Bombenanschlag auf den Newski Express
Tichomirow alias „Said Burjatski", der als Ideologe des terroristischen Untergrundes im Nordkaukasus galt, hatte sich damals zum Attentat bekannt. Der FSB teilte am Samstag mit, dass die Verwicklung der Bande Tichomirows in den Anschlag im Rahmen von Ermittlungen „dokumentarisch nachgewiesen" worden sei.