
MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Zwei starke Explosionen haben am Montagmorgen in der Hauptverkehrszeit die Moskauer Metro erschüttert. Dabei kamen Dutzende Menschen ums Leben, viele weitere wurden verletzt. Behörden vermuten Selbstmordattentate.
Die erste Explosion ereignete sich in der Station „Lubjanka", die unweit vom Hauptquartier des russischen Inlandsgeheimdienst FSB gelegen ist. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden dabei mindestens 19 Menschen getötet und elf weitere verletzt. Rund eine halbe Stunde später gab es eine zweite Explosion in der Station „Park Kultury" mit mindestens 14 Toten und sieben Verletzten.
Das Zivilschutzministerium berichtete von insgesamt 43 Toten und 35 Verletzten.
Die beiden Stationen liegen auf der „roten" Linie, die inzwischen gesperrt ist. Auch der Straßenverkehr in Moskaus Stadtkern liegt lahm. Geheimdienste werten die beiden Explosionen als Selbstmordattentate, wie RIA Novosti aus Moskauer Sicherheitskreisen erfuhr. Die Polizei sei in erhöhte Bereitschaft versetzt worden.