
MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Ein Hubschrauber der russischen Fluggesellschaft UTair, der nach Angaben des russischen Außenministeriums am Montag von Rebellen in der sudanesischen Krisenprovinz Darfur entführt wurde, ist am Dienstagabend in seinem Stützpunkt im Sudan sicher gelandet.
Das teilte UTair in Moskau mit. Unter der vierköpfigen russischen Besatzung und den fünf Passagieren gebe es keine Betroffenen. "Der Helicopter absolvierte am 26. Juli im Auftrag der UN einen Versorgungsflug auf der Linie El Fasher (Sudan) und Abeche (Tschad). Nach einer Zwischenlandung auf dem Territorium des Sudan wurde die Maschine von Vertretern der sudanesischen Behörden aufgebracht", hieß es in der Mitteilung.
UTair ist im Auftrag der Vereinten Nationen im Sudan tätig und bedient die Friedensmission der UN und der Afrikanischen Union im nordostafrikanischen Land (UNAMID). Der Bürgerkrieg in Darfur dauert seit Februar 2003 an. Inzwischen sind nach UN-Angaben rund 300 000 Menschen getötet worden. Mehr als zweieinhalb Millionen wurden zu Flüchtlingen.