Panorama
Vergiftung per Post: drei US-Diplomaten in Frankreich betroffen
MOSKAU, 30. Juli (RIA Novosti). Drei Mitarbeiter der US-Botschaft in Frankreich haben sich vergiftet, nachdem sie Postsendungen geöffnet hatten, meldet die Agentur Reuters am Freitag unter Berufung auf inoffizielle Informationen aus der Pariser Polizei.
Über den Charakter der Vergiftungen und den Zustand der Betroffenen ist noch nichts bekannt.
Postsendungen als Vergiftungsmittel waren erstmals im Jahr 2001 in den USA genutzt worden. Damals waren fünf Menschen an den Folgen einer Milzbrandverseuchung gestorben.
In letzter Zeit gehen häufig Briefumschläge, die allerdings meist harmlose Stoffe enthalten, bei verschiedenen Dienststellen und Büros von Großunternehmen ein. Die meisten „Korrespondenzen“ dieser Art sind in den USA registriert worden.

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