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Blinder Alarm in US-Botschaft: Verdächtiger Briefumschlag war harmlos

18:11 30/07/2010

MOSKAU, 30. Juli (RIA Novosti). Der Briefumschlag, nach dessen Öffnung zwei Mitarbeiter der US-Botschaft in Frankreich am Freitag medizinisch untersucht werden mussten, enthielt keine gesundheitsschädlichen Stoffe. Das meldet die Agentur Reuters unter Berufung auf amerikanische Diplomaten in Paris.

Laut einer früheren Mitteilung sollen sich drei Mitarbeiter der US-Botschaft nach der Öffnung von Postsendungen unwohl gefühlt haben.

„Die Botschaft bestätigt den Erhalt eines verdächtigten Pakets. Entsprechend den Sicherheitsvorschriften wurden zwei Mitarbeiter, die den Briefumschlag berührt hatten, einer medizinischen Untersuchung unterzogen. Laut vorläufigen Ergebnissen der Analyse ist der Inhalt des Kuvertes harmlos gewesen“, heißt es in einer Mitteilung der Botschaft.

Postsendungen als Vergiftungsmittel waren erstmals im Jahr 2001 in den USA genutzt worden. Damals waren fünf Menschen an den Folgen einer Milzbrandverseuchung gestorben.

In letzter Zeit gehen häufig Briefumschläge, die allerdings meist harmlose Stoffe enthalten, bei diplomatischen Vertretungen, Dienststellen und Büros von Großunternehmen ein. Die meisten „Korrespondenzen“ dieser Art sind in den USA registriert worden.

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