Panorama
Trotz Bemühungen von Umweltschützern - Delfine in Neuseeland suchen den Tod

Schwarzdelfin
© Photo WikipediaMOSKAU, 26. Januar (RIA Novosti).
Umweltschützer in Neuseeland haben 33 Schwarzdelfine erschießen müssen, die sich auf die Küste geworfen hatten und sich nicht ins Meer zurückbringen ließen, meldet AP am Donnerstag unter Berufung auf John Mason, Sprecher des neuseeländischen Umweltschutzministeriums.
Die Umweltorganisation Project Jonah hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass 60 der insgesamt mehr als 100 Schwarzdelfine, die sich am Montag auf den Strand geworfen hatten, gerettet wurden. Die ersten 26 Tiere konnten an den ersten zwei Tagen zurück ins Meer gebracht werden.
Am Mittwochmorgen blieben noch 34 lebende Delfine an der Küste, die während der Flut vom Seewasser überspült wurden. Die freiwilligen Helfer scheiterten jedoch bei dem Versuch, die Tiere mit Hilfe eines ihrer Stammesgenossen aus dem Seichtwasser wieder ins Meer hinauszulocken. Wie sich am Donnerstagmorgen herausstellte, waren 33 Delfine wieder an der Küste gestrandet.
Laut den an der Rettungsoperation beteiligten Tierärzten waren die zurückgekehrten Delfine ausgemergelt und desorientiert. Ihr Zustand habe sich zunehmend verschlechtert. Daher beschlossen die Umweltschützer, die Tiere von ihren Leiden zu erlösen.

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Massenhaftes Sterben von Schwarzdelphinen an Küste von Neuseeland

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