Panorama
Statt in die Entsorgung: Soldaten in Sibirien wollten 230 kg Sprengstoff verkaufen
21:49 05/05/2012
KRASNOJARSK, 05. Mai (RIA Novosti).
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat in der sibirischen Region Krasnojarsk drei Soldaten bei dem Versuch ertappt, einer Privatperson fast 230 Kilo Sprengstoffe zu verkaufen.
Für die Sprengstoffe, die eigentlich zur Entsorgung bestimmt waren, hatten ein Fähnrich und zwei Grundwehrdienst-Leistende 6000 Rubel (ca. 150 Euro) gefordert, wie Irina Muschetskaja, Sprecherin der regionalen Innenbehörde, RIA Novosti mit. Gegen die Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren „wegen Diebstahl von Waffen und Sprengstoffen“ eingeleitet. Bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu zwölf Jahren Haft.

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