Die vom ukrainischen Oppositionspolitiker Viktor Janukowitsch geführte Partei der Regionen hat die Entscheidung von Russlands Präsident Dmitri Medwedew begrüßt, nach halbjähriger Verzögerung den russischen Botschafter nach Kiew zu entsenden.
Der ukrainische Oppositionspolitiker und Ex-Regierungschef Viktor Janukowitsch hat bei der ersten Runde der Präsidentenwahl vom vergangenen Sonntag 35,32 Prozent der Stimmen auf sich vereint und ist somit nicht mehr aufzuholen.
Die Reaktion des Westens auf die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine ist viel interessanter als die Wahlen selbst.
Vor der ukrainischen Stichwahl um das Präsidentenamt kämpft Regierungschefin Julia Timoschenko um die Wähler des drittplazierten Sergej Tigipko und soll ihm bereits ihren derzeitigen Posten angeboten haben. Auch Oppositionsführer Viktor Janukowitsch erwägt mögliche Allianzen.
Fünf Monate nach seiner Ernennung darf der neue russische Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, seine Amtspflichten aufnehmen.
Der Vorsitzende der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) Boris Gryslow hat die Ergebnisse der Präsidentenwahl am Sonntag in der Ukraine für den amtierenden Präsidenten Viktor Juschtschenko als Katastrophe bezeichnet.
Vor dem zweiten Anlauf zur Präsidentenwahl am 7. Februar befürchten ukrainische Experten, dass Regierungschefin Julia Timoschenko im Falle ihrer Niederlage das Wahlergebnis nicht anerkennt und ihre Anhänger massenhaft auf die Straße ruft.
Alexej Miller, Chef des russischen Energieriesen Gazprom, erwartet keine Gas-Konflikte mit der Ukraine nach der dortigen Präsidentenwahl und sieht die Gaslieferungen nach Weißrussland vom derzeitigen Öl-Streit nicht gestört.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hofft auf eine Verbesserung der Beziehungen zur Ukraine nach dem Präsidentenwechsel in diesem Land.
Wer erwartet, dass in Kiew ein Präsident an die Macht kommen wird, der die Beziehungen zu Russland grundlegend verändert, muss mit einer Enttäuschung rechnen, schreibt die Zeitung "Gaseta" am Dienstag.
Bei den schlagkräftigen Georgiern, die in der Ukraine kurz vor der Präsidentenwahl überraschend eingetroffen waren, handelt es sich laut Georgiens Präsident Michail Saakaschwili um Beobachter, die auf Wunsch des ukrainischen Volkes entsandt wurden.
Nach der Auswertung von 99,70 Prozent der Wahlzettel der Präsidentschaftswahl in der Ukraine hat der Chef der oppositionellen „Partei der Regionen“ Viktor Janukowitsch 35,38 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Ihm folgt die Premierministerin Julia Timoschenko mit 25,01 Prozent.
Der oppositionelle Präsidentenkandidat Viktor Janukowitsch, der nach der ersten Wahlrunde vom vergangenen Sonntag klarer Favorit ist, will in seinem Wahlprogramm auch Programme anderer Bewerber mit berücksichtigen.
Nach dem Skandal um rund 400 „kampffähige“ georgische Wahlbeobachter haben alle von ihnen die ukrainische Oppositions-Hochburg Donezk verlassen. Die Janukowitsch-Partei bekräftigt ihre Vorwürfe gegen die Mission aus Tiflis.
Die Europäische Union (EU) hat den ersten Wahlgang in der Ukraine posistiv eingeschätzt und die Landesführung aufgerufen, die Stichwahl ebenfalls friedlich zu gestalten.
Die Behörden Georgiens haben sich mit der Entsendung von mehr als 2000 Wahlbeobachtern in die Ukraine grob in deren innere Angelegenheiten eingemischt.
Der ukrainische Präsidentenkandidat und Oppositionsführer Viktor Janukowitsch ist sich seines Sieges bei der Stichwahl am 7. Februar sicher.
Nach dem ersten Wahlgang der Präsidentenwahl in der Ukraine werfen Vertreter der zweitplazierten Kandidatin Julia Timoschenko dem Lager des zwischenzeitlichen Siegers Viktor Janukowitsch massive Manipulationen vor
Die Präsidentschaftskandidaten können vom 20. Oktober bis zum 6. November nominiert werden. Gewählt wird am 17. Januar 2010.
Die syrische Regierung ist nach der Einschätzung von Präsident Baschar al-Assad in der Lage, die seit mehr als einem Jahr anhaltende Krise im Land selbständig zu bewältigen.
Einen Tag nach dem Unglück des Luftbildflugzeugs An-30 in Čáslav hat das russische Verteidigungsministerium ein Ermittlerteam nach Tschechien entsandt.
Das russische Außenministerium hat die Nato erneut aufgerufen, ihr Raketenabwehrsystem mit dem von Russland zu fusionieren.
Ein internationales Ölkonsortium, zu dem der italienische Energiekonzern Eni und der russische Lukoil gehören, meldet einen großen Ölfund in Ägypten.