Ausland
Neue Spannungen in russisch-ukrainischen Beziehungen
MOSKAU, 13. Januar (RIA Nowosti). Der Vorfall mit dem Leuchtturm in Jalta (Halbinsel Krim, Ukraine) wird die russisch-ukrainischen Beziehungen sicherlich trüben. So hieß es in einem Kommentar des Sprechers des russischen Außenministeriums Michail Kamynin. "Das ist besonders bedauerlich nach dem Treffen der Präsidenten Russlands und der Ukraine in Astana, das gute Ergebnisse brachte", äußerte Kamynin.
Am Freitag, dem 13. Januar ließen die Wachposten des Jaltaer Hafens den Chef und zwei Arbeiter des Leuchtturms nicht zu ihren Arbeitsplätzen, und zwar unter dem Vorwand, dass ihre Ausweise nicht mehr gültig seien. Der Leuchtturm befindet sich im Hafen von Jalta, gehört aber zum Navigations- und Hydrographiedienst der russischen Schwarzmeerflotte.
Im Endeffekt ist ein für die sichere Navigation von zivilen und militärischen Schiffen notwendiges Objekt außer Betrieb.

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