Ausland
Russische Kommunisten solidarisieren sich mit Anti-NATO-Kampf auf der Krim
Thema: Anti-Nato-Proteste in Ukraine
MOSKAU, 06. Juni (RIA Novosti). Die Kommunistische Partei Russlands unterstützt den "Anti-NATO-Kampf", den die Einwohner der Halbinsel Krim aus Protest gegen die Präsenz amerikanischer Truppen aufgenommen haben.
"In der Ukraine ist ein massenhafter Volksprotest gegen das Militärmanöver Sea Breeze-2006 und die NATO-Präsenz auf dem Boden der Krim entbrannt", heißt es in einer Erklärung des Präsidiums des ZK der KPRF vom Dienstag.
"Bürger blockieren auch weiterhin den Seehafen Feodossija, widersetzen sich der Entladung von Militärtransportflugzeugen und -schiffen. Den amerikanischen Militärs werden die Verkehrswege abgeschnitten. Mit den protestierenden Krimbewohnern sind die Menschen in Donezk, Dnjepropetrowsk, Nikolajew, Odessa und Saporoschje solidarisch", stellen die Kommunisten fest.
Sie verweisen weiter auf die scharfe Abfuhr, die das Präsidium des Obersten Sowjets der Republik Krim der NATO erteilt habe. Den Volkswiderstand haben die meisten Studenten der Krim unterstützt.
"Die Kommunistische Partei der Russischen Föderation unterstützt den Kampf gegen die NATO entschlossen. Den Kommunisten und Patrioten Russlands ist das Schicksal der brüderlichen Ukraine nicht gleichgültig. In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges haben die heldenhaften Sieger den geheiligten Boden der Krim gegen die hitlerfaschistischen Eroberer verteidigt. Wir verstehen sehr wohl, welche Gefahr von den neuen Aggressoren der NATO für die Völker ausgeht, die die große Sowjetunion gebildet hatten", heißt es in der Erklärung.
"Die Führung der USA legt eine politische Hartnäckigkeit an den Tag, die besserer Ziele würdig gewesen wäre. Die Frechheit der NATO in der Ukraine wäre ohne den orange Umsturz nicht möglich gewesen. Er wurde zum Präludium für deren Auftauchen auf der Krim", erklären die Kommunisten.
Die KPRF solidarisiert sich mit dem protestierenden Volk der Ukraine, heißt es in dem Dokument.

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