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Russlands Premier Fradkow: Kuba will Schulden begleichen - keine Wiederholung alter Beziehung

12:06 29/09/2006

Russland und Kuba haben ein Abkommen zur Schuldentilgung der 166 Millionen US-Dollar, die Russland einst als Kredite gewährte, unterzeichnet.

HAVANNA, 29. September (RIA Novosti). Russland und Kuba haben ein Abkommen zur Schuldentilgung der 166 Millionen US-Dollar, die Russland einst als Kredite gewährte, unterzeichnet.

Das teilte Russlands Premier Michail Fradkow nach der Unterzeichnung des Abkommens mit.

"Wir haben die Verschuldung konsolidiert, die Zinsen berechnet und sie für zehn Jahre, inklusive der vierjährigen Vorzugsperiode, restrukturiert", erklärte Fradkow vor der Presse.

Der russische Premier bemerkte auch, dass die Schulden Kubas gegenüber der UdSSR nicht behandelt wurden. "Wir sprachen nicht über die früheren Schulden Kubas gegenüber der Sowjetunion", sagte Fradkow. Er fügte hinzu, dass die Summe dieser Verpflichtungen beträchtlich sei und deren Regelung ein Gegenstand weiterer Diskussionen ist.

Auf die Frage, ob Russland nicht bestrebt sei, die früheren Positionen auf Kuba zurückzugewinnen, sagte Fradkow: "So würde ich die Frage nicht stellen. Es ist kompliziert, einfach mal so die früheren Formen der Beziehungen wieder aufzunehmen. Das ist auch nicht nötig."

Er bemerkte, dass Russland in den letzten 15 bis 17 Jahren mit Kuba aktiv nicht zusammengearbeitet hatte. "Heute gibt es eine solche Möglichkeit. Aber wir müssen nicht das wiederholen, was es bereits gab. Vor allem müssen wir nicht die früheren Fehler machen. Wir müssen die Marktschemen finden und sie für die gegenseitige Unterstützung nutzen", sagte der russische Regierungschef.

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