Ausland
Experte: Absetzung des georgischen Verteidigungsministers minimiert die Gewalt
Diese Ansicht vertrat der Direktor des Instituts für politische Studien, Sergej Markow, am Freitag in Moskau. "Nach der Absetzung Okruaschwilis hat man jetzt in Russland, in der Europäischen Union (EU) und den USA immer mehr Hoffnungen darauf, dass Georgien keine Kampfhandlungen gegen Abchasien und Südossetien aufnimmt", fuhr der Politologe fort.
Die Absetzung Okruaschwilis zeuge davon, dass die Vertreter der Militär- und Sicherheitsstrukturen in Tiflis eine schwere Schlappe erlitten hätten. "Das ist eine wichtige Änderung in der Innenpolitik Georgiens, weil Okruaschwili nach dem Tod des früheren Ministerpräsidenten Surab Schwania zum zweitwichtigsten Politiker in Tiflis aufgestiegen war."
"Ich denke, dass (Präsident Michail) Saakaschwili mit dieser Entscheidung einen militärischen Umsturz in Georgien abgewendet hat, der sich abgezeichnet hatte." Markow erinnerte an Appelle Okruaschwilis, "das Neujahrsfest in Zchinwali (Hauptstadt Südossetiens - Anm. der Redaktion) zu begehen".

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