Ausland
USA nimmt militärisch-technische Kooperation mit Lateinamerika wieder auf
Die Administration des Weißen Hauses habe ihr Veto zurückgezogen und nehme die Zusammenarbeit im Bereich der Militärtechnik mit elf lateinamerikanischen bzw. karibischen Staaten wieder auf, berichten argentinische Medien unter Berufung auf die Zeitung USA Today.
Dabei geht es nach Angaben der Zeitung um Barbados, Bolivien, Brasilien, Costa-Rica, Equador, Mexiko, Paraguay, Peru, St. Vincent und Grenada, Trinidad und Tobago sowie Uruguay.
Militärische Hilfe und die Durchführung gemeinsamer Manöver stoppten die USA im Jahr 2002, als die Mehrheit der lateinamerikanischen Staaten die Unantastbarkeit amerikanischer Soldaten auf ihrem Territorium nicht mehr garantieren wollte.
Ihre Ablehnung begründeten die Staaten damit, dass der Römische Vertrag vorsehe, den Prozess gegen ausländische Soldaten, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, vor einem internationalen Gericht zu verhandeln. Die USA allerdings hatten die Unterzeichnung dieses Vertrags abgelehnt.
Die Entscheidung der USA sei vor allem durch die Machtergreifung des linksradikalen Führers Eva Moralez in Bolivien und des Sandinisten Daniel Ortega in Nikaragua zurückzuführen, schreiben die argentinischen Medien.

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