
MOSKAU, 15. November (RIA Novosti). Die russische Regierung hat ein Abkommen mit Frankreich über die Zusammenarbeit zur Vernichtung der Vorräte an chemischen Waffen in Russland gebilligt und es der Staatsduma zur Ratifizierung vorgelegt.
Der diesbezügliche Beschluss wurde von Premier Michail Fradkow unterzeichnet, verlautete beim Pressedienst der Regierung am Mittwoch.
Der stellvertretende Außenminister Sergej Kisljak und der stellvertretende Chef der Föderalen Industrieagentur (Rosprom) Viktor Cholstow sind zu amtlichen Vertretern der Regierung bei der Erörterung der Fragen der Ratifizierung des Abkommens im Parlament ernannt worden.
Das russisch-französische Dokument war am 14. Februar in Moskau signiert worden. Es schafft die rechtliche Basis für unentgeltliche Finanz- und technische Hilfe der französischen Seite bei der Vernichtung der russischen Vorräte an chemischen Waffen, beim Bau und bei der Instandhaltung von Objekten zur Vernichtung dieser Waffen sowie bei der Lösung der damit verbundenen Umweltprobleme.
Das Abkommen sieht keine konkrete Geldsumme vor. Aber die französische Seite hat nach der Unterzeichnung des Dokumentes die Bereitstellung der ersten sechs Millionen Euro für das Umweltmonitoring am Objekt für die Vernichtung chemischer Waffen in der Stadt Schtschutschje (Gebiet Kurgan) und die anschließende Finanzierung von gemeinsam gewählten Projekten bestätigt.