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Ausland

EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien: Moskau will negative Folgen minimieren

19:11 22/11/2006
MOSKAU, 22. November (RIA Novosti). Russland möchte, dass beim EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien die Erfahrungen der vorherigen Erweiterung berücksichtigt und die negativen Folgen für Moskau minimiert werden.

Das sagte der Berater des russischen Präsidenten, Sergej Jastrschembski, am Mittwoch vor Journalisten.

Rumänien und Bulgarien werden ab 01. Januar 2007 EU-Mitgliedsstaaten.

"Ebenso wie bei der letzten EU-Erweiterung haben wir es mit unseren traditionellen Geschäftspartnern zu tun. Wir sind wie im Jahre 2004 auch daran interessiert, dass die EU-Erweiterung durch neue Partner möglichst schmerzlos für unsere Wirtschaftsbeziehungen erfolgt", sagte Jastrschembski.

"Wir möchten, dass die Erfahrungen, die im Jahre 2004 zur Milderung der negativen Folgen ausgewertet wurden, in diesem Fall in Bezug auf Bulgarien und Rumänien genutzt werden", erläuterte der Präsidentenberater. Es gehe unter anderem darum, die Normen der veterinär- und phytohygienischen Kontrolle einzuhalten, die in Russland für die auf den russischen Markt kommenden Fleisch- bzw. Agrarerzeugnisse gelten.

"Diese Länder (Bulgarien und Rumänien) sollten sich der Arbeit anschließen, die wir bereits mit der Europäischen Union führen. Es bestehen von der EU und von Russland erarbeitete Normen und Regeln, die sie übernehmen sollten", sagte Jastrschembski. Der Präsidentenberater fügte hinzu, dass sich Russland bei der Lösung dieser Fragen "jegliche Verbote ersparen möchte". "Verbote sind das letzte Mittel, zu dem nur dann gegriffen wird, wenn keine anderen Mittel helfen", sagte der Präsidentenberater.

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