Ausland
Nach Wahl in Serbien: Radikale bilden stärkste Partei im Parlament
Die Serbische Radikale Partei, die nach der am Sonntag abgehaltenen Parlamentswahl die meisten Stimmen erhalten hat, bekommt 81 Abgeordnetenmandate von insgesamt 250. Die Demokratische Partei bekommt 65 Mandate, die Koalition „Demokratische Partei von Serbien - Neues Serbien“ - 46 Mandate.
Die Fünf-Prozent-Hürde nahmen auch die Parteien „G-17 Plus“ (19 Abgeordnetenplätze), Sozialistische Partei von Serbien (16 Mandate) und eine Koalition aus vier Parteien mit der Liberal-Demokratischen Partei an der Spitze (15 Mandate).
Darüber hinaus sind in der neuen Zusammensetzung des Parlaments fünf Parteien der nationalen Minderheiten vertreten. Sie haben entsprechende Quoten, deren Höhe je nach der Zahl der erhaltenen Stimmen festgelegt wird. „Die Union der Wojwodina-Ungarn“ bekommt drei Mandate, die Koalition „Sandschak-Liste“ zwei. Die Parteien „Albaner des Presevo-Tals“, „Union der Zigeuner von Serbien“ und die Zigeunerpartei bekommen jeweils einen Abgeordnetensitz.
Nicht ausgewertet ist nur noch ein Prozent der abgegebenen Stimmen, auf die man noch aus dem Kosovo wartet. Die Wahlkommission ist verpflichtet, die endgültigen Ergebnisse spätestens um 20.00 Uhr Ortszeit am 25. Januar zu veröffentlichen.

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