Ausland
Russlands Außenpolitiker nach Iran-Besuch: „Geruch von Schießpulver liegt in der Luft“
Am 18. bis 21. Februar hatte Margelow mit einer russischen Delegation Iran besucht.
„Dabei haben die Iraner gesagt, dass (das unterirdische Forschungszentrum in) Natans und der Schwerwasserreaktor in Arak „friedliche Einrichtungen“ sind und nicht auf militärische Zwecke ausgerichtet sind“, teilte Margelow mit.
Doch auch in den USA ist die Lage angespannt. Beim Besuch in Washington bekam Margelow den Eindruck, dass die USA einen Schlag gegen Iran planten. Das würden Aussagen von US-Vizepräsident Richard Cheney und Außenministerin Condoleezza Rice nahelegen. Auch die Tatsache, dass Teheran keine Kompromisse mache und die Urananreicherung trotz der Forderungen der Weltöffentlichkeit nicht stoppen wolle, sei alarmierend, so Margelow.
„Für uns ist es in Russland offensichtlich, dass es keine militärische Lösung des Iran-Problems geben kann“, sagte Margelow. Auch härtere Sanktionen gegen Iran seien kontraproduktiv. Als Beispiel wies er auf die Sanktionen hin, die gegen den Irak verhängt wurden.

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