
WASHINGTON, 07. März (RIA Novosti). Die Bush-Administration denkt, dass ein Militärschlag gegen Iran vermieden werden kann, sagte der Staatsekretär im US-Außenministerium für politische Angelegenheiten, R. Nicholas Burns, bei Anhörungen im US-Kongress.
„Ich meine nicht, dass eine militärische Konfrontation mit Iran notwendig und unabwendbar ist“, äußerte er am Dienstag. Die Bush-Administration engagiere sich nach wie vor für eine diplomatische Lösung des iranischen Atom-Dossiers. „Diplomatie ist der beste Kurs unseres Handelns, um das iranische Regime zu blockieren und zu zügeln“, so Burns.
Washington sei „zufrieden mit den ernsthaften und sehr konstruktiven Verhandlungen“, die die USA in der vergangenen Woche mit der Sechser-Gruppe geführt haben. Frn "Sechs" gehören neben den USA auch Russland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und China an.
Die Partner seien insgesamt um die möglichst schnelle Verabschiedung einer Resolution bemüht, um dem iranischen Regime zu signalisieren, dass es sich in der internationalen Isolierung befinde und sich zu Verhandlungen aufraffen müsse.
Der UN-Sicherheitsrat habe unterdessen „offiziell mit der Erörterung“ einer solchen Resolution begonnen.