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Ausland

Präsidentschaftskandidat John Edwards: Jesus Christus wäre über die USA entsetzt

20:45 07/03/2007
WASHINGTON, 07. März (RIA Novosti). Der frühere demokratische Senator und heutige Bewerber um das Präsidentenamt in den USA, John Edwards, hat den Amerikanern Egoismus vorgeworfen und erklärt, Jesus Christus wäre beim Anblick der USA „fassungslos“.

In einem Interview für die religiöse Webseite Beliefnet, sagte er auf die Frage, was Jesus Christus an den USA wohl am wenigstens gefallen würde: „Unser Egoismus.“

Jesus Christus würde es wohl nicht behagen, dass „wir Kriege vom Zaum brechen, obwohl es dafür keine Notwendigkeit gibt“. „Ich denke, Jesus wäre enttäuscht, dass wir die Armut jener um uns herum ignorieren, die zum Leiden verdammt sind. Er wäre enttäuscht, dass wir uns auf unsere eigene egoistische Kurzweile konzentrieren. Ich denke, er würde ins Grausen geraten“, sagte der Bewerber um das höchste Staatsamt.

Nicht einverstanden mit dem früheren Senator ist der Vorsitzende der Katholischen Liga, Bill Donohue. Dem Fernsehsender Fox hat er gesagt, Amerikaner würden mehr als alle anderen in der Welt für Wohltätigkeit spenden. Für diese Zwecke würden sie Jahr für Jahr eine Viertelbillion US-Dollar überweisen. Diese Summe entspreche dem jährlichen Bruttoinlandsprodukt solcher europäischer Länder wie Norwegen und Dänemark.

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