Ausland
Comeback von Castro: Bushs Energiepolitik treibt 3,5 Milliarden Menschen in den Tod
In einem Leitartikel, der am Donnerstag in der offiziellen kubanischen Zeitung „Granma“ veröffentlicht wird, übte Castro heftige Kritik an dem US-Präsidenten. Unter anderem sagte Castro, dass Bush mit seiner Politik 3,5 Milliarden Menschen „zu einem frühen Tod durch Hunger und Durst verdammt“.
Die Investitionen in erneuerbare Energiequellen gehören zu den Prioritäten der Bush-Administration. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium plant, 1,6 Millarden Dollar in die Erzeugung von Bio-Kraftstoffen zu investieren.
Wie westliche Medien berichten, ist erstmals seit acht Monaten die Unterschrift des kubanischen Führers auf einem Beitrag zu lesen. Im Juli vergangenen Jahres musste sich Castro einer Darmoperation unterziehen. Während der Rehabilitation waren die offiziellen Informationen über seinen Gesundheitszustand äußerst knapp.
In den letzten Wochen hatten kubanische Offizielle jedoch erklärt, dass Castro in der nächsten Zeit wieder Regierungsgeschäfte führen werde. Gegenwärtig vertritt Fidels Bruder Raul ihn als Regierungschef.

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