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Irakischer Präsident kritisiert US-Politik als Okkupation

19:46 | 29/ 03/ 2007

KAIRO, 29. März (RIA Novosti). Die amerikanische Invasion in Irak ist in eine Okkupation mit schweren Folgen hinüberwachsen.

Das sagte der irakische Präsident Dschalal Talabani am Donnerstag auf dem Gipfel der Arabischen Liga in Riad.

Das widerspreche den Erwartungen der Iraker, die sie zu Beginn des Militäreinsatzes im Jahre 2003 hegten, sagte Talabani nach Angaben des Fernsehsenders Al Jazeera.

Die Besatzungstruppen trafen all zu oft übereilte und unbedachte Entscheidungen und Maßnahmen, ohne auf die Belange der Iraker Rücksicht zu nehmen, kritisierte er.

Talabani selbst war nach dem Einmarsch der US-Truppen an die Macht gekommen und vermied bis zuletzt jede Kritik an den Alliierten.

Am Mittwoch hatte auch der saudi-arabische König Abdallah bin Abd al-Aziz Al Saud, der als traditioneller Befürworter der amerikanischen Irak-Politik gilt, Washington scharf kritisiert. Er forderte von den USA ein Ende der „rechtswidrigen Okkupation“ des Irak.


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