Ausland
Denkmal-Streit: Vizepremier Iwanow ruft zu Boykott von Reisen nach Estland auf
14:59 03/04/2007
MOSKAU, 03. April (RIA Novosti). Eine Verlegung des Denkmals für die sowjetischen Befreiungssoldaten in Tallinn würde Konsequenzen für das russisch-estnische Verhältnis haben, warnte Russlands Erster Vizepremier Sergej Iwanow am Dienstag.
Er appellierte an die russischen Staatsbürger, denen die estnische Politik nicht gefällt, keine estnischen Lebensmittel zu kaufen und nicht nach Estland zum Urlaub zu reisen.
„Es handelt sich nicht um Sanktionen, sondern um eine bürgerliche Position“, betonte Iwanow.
Zuvor hatte Estlands Regierungschef Andrus Ansip mitgeteilt, dass das Denkmal auf einen Kriegsfriedhof in Tallinn verlegt wird.

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