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Zeitung aus Kuweit kündigt US-Angriff im April an

18:05 | 04/ 04/ 2007

ABU-DHABI, 04. April (RIA Novosti). Die USA werden "in diesem Monat einen Schlag gegen Iran verüben", warnt die Zeitung "A-Siasa" aus Kuwait.

Der Chefredakteur der Zeitung, Ahmed Abdel Aziz al-Jarallah, berichtet in einem Artikel mit dem Titel "Militärschlag gegen Iran bis Monatsende" mit Berufung auf "Quellen in Washington", dass der Iran aus der Luft angegriffen werde.

Seiner Meinung nach ist die Konzentration der Flotten im Persischen Golf nichts als militärische Tarnung, da für die Schläge gegen den Reaktor und andere iranische nukleare Objekte bestimmte Waffen nötig seien, über deren Standort Teheran nichts weiß.

Nach al-Jarallahs Prognosen werden die amerikanischen Soldaten nicht in den Iran eindringen, damit die Armee keine Opfer erleidet.

Der kuwaitische Journalist weist darauf hin, dass das Weiße Haus "eine politische Erklärung über den baldigen Militärschlag gegen Iran vorbereitet, die der amerikanische Präsident in diesem Monat später vorträgt".

Die Erklärung wird Begründungen für die Entscheidung, unter anderem Vorwände wie "verstärkte Sicherheit, Frieden und Stabilität um den Golf und den Nahen Osten" enthalten. Auch "die Gefahr des iranischen nuklearen Programms für die USA und ihre Verbündeten in der Region, die Ausbreitung von Bedrohungen auf Europa und mehrere andere Länder" soll nach Meinung des a-Siasa-Redakteurs in der Erklärung vorkommen.

Iran soll nach al-Jarallahs Meinung auch mit Vorwürfen wegen politischer Einmischung und Spionage im Irak gemeinsam mit Syrien konfrontiert werden.

Weitere Anklagen schließen Mitwirkung an den Konflikten in Somalia, Jemen und Libanon, "Schürung von Konflikten am Horn von Afrika" und in Afghanistan sowie "ständige Bedrohung der Schiffe in der Straße von Hormuz, durch die das meiste Öl aus der Region auf die asiatischen Märkte kommt", ein.

Wie die Zeitung meldet, hofft die amerikanische Administration laut Quellen darauf, dass die Situation in Iran nach dem ersten Schlag explodiert, da "das Grollen gegen das harte Regime, das die Todeskultur predigt, ansteigt".


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