
WOLSCHSKI UTJOS, 18. Mai (RIA Novosti). Russlands Präsident Wladimir Putin rechnet während des jetzigen Russland-EU-Gipfels in Wolschski Utjos nahe der Wolga-Stadt Samara mit einer aufrichtigen Diskussion.
"Wir wünschen uns ein offenes und aufrichtiges Gespräch ohne Tabu-Themen", sagte Putin am Freitag zum Auftakt der Diskussion.
Ihm zufolge ist in der Wolga-Region ein bedeutendes Industrie-, Kultur- und Tourismuspotential konzentriert. Putin drückte die Hoffnung aus, dass auch die EU-Bürger in diese Region reisen werden, nachdem die russisch-europäische Vereinbarung über Visaerleicherung zwischen Russland und der EU am 1. Juni in Kraft tritt.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte ihrerseits, sie möchte dieses Treffen nutzen, um die Zusammenarbeit, insbesondere im Energiesektor fortzusetzen.
Laut EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso soll der jetzige Gipfel den Aufbau der vier gemeinsamen Räume (Wirtschaft; Freiheit, Sicherheit und Justiz; Außensicherheit sowie Wissenschaft, Bildung und Kultur) zwischen Russland und der Europäischen Union vorantreiben. Barroso würdigte die russisch-europäische Zusammenarbeit in Wissenschaft und Kultur und lobte die Entwicklung von zwischenmenschlichen Kontakten.