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Ausland

Sondergesandter des Nahost-Quartetts hält Fortschritte in der Region für möglich

17:35 24/07/2007
MOSKAU, 24. Juli (RIA Novosti). Der frühere britische Premierminister Tony Blair, der in seiner Eigenschaft als Sondergesandter des internationalen Nahost-Quartetts am 23. Juli in der Region eingetroffen ist, hat erklärt, dass er die Perspektive von Fortschritten im Nahen Osten erahnt.

„Ich fühle, dass es perspektivisch Fortschritte geben kann, doch wenn das Gefühl materialisiert werden soll, dann nur, wenn etwas gut Vorbereitetes und Durchdachtes vorgelegt wird“, sagte Blair auf einer Pressekonferenz, auf der auch der israelische Präsident Schimon Peres zugegen war.

Der Sondergesandte des Quartetts, welches aus der UNO, der Europäischen Union, den USA und Russland besteht, hat schon bei seinem Eintreffen davon gesprochen, dass er in den Nahen Osten gekommen sei, um „zuzuhören, Einblick zu nehmen und sich (in die Lage) hineinzuversetzen“. Seine Reise führt ihn nach Jordanien, Israel und nach Ramallah am Westufer des Jordans.

„Ihr Erfolg wird unser Erfolg sein. Ihre Träume sind unsere Träume. Ich fühle, dass es eine reale Chance für Frieden gibt, doch wir haben für die Arbeit nicht allzu viel Zeit. Wir sind verpflichtet, Sie zu unterstützen“, pflichtete Peres dem Sondergesandten bei.

Beobachter nicht nur im Nahen Osten, sondern auch anderwärts in der Welt sind weniger optimistisch, sowohl was die Perspektiven einer Regelung betrifft als auch in Bezug auf die Möglichkeiten und die Autorität, die Blair in die Waagschale wirft.

Bei seiner ersten Reise in seiner neuen Eigenschaft wird Blair mit Politikern der Region über Wege zur Schaffung eines stabilen palästinensischen Staates sprechen, der Israel anerkennt sowie Extremismus und Gewalt abschwört. Zur Diskussion steht auch die Wirtschaftshilfe für die Palästinensische Autonomie.

Blair hat kein Mandat für Verhandlungen mit Hamas, welche inzwischen faktisch den Gazastreifen kontrolliert.

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17:35 24/07/2007 Der frühere britische Premierminister Tony Blair, der in seiner Eigenschaft als Sondergesandter des internationalen Nahost-Quartetts am 23. Juli in der Region eingetroffen ist, hat erklärt, dass er die Perspektive von Fortschritten im Nahen Osten erahnt.>>

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