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USA warnen vor Konflikt um Energieressourcen in der Arktis

12:28 18/10/2007

Die US-Administration hat vor einem möglichen Konflikt um die Naturressourcen der Arktis gewarnt, auf die einige Staaten Anspruch erhoben haben.

WASHINGTON, 18. Oktober (RIA Novosti). Die US-Administration hat vor einem möglichen Konflikt um die Naturressourcen der Arktis gewarnt, auf die einige Staaten Anspruch erhoben haben.

Laut einem neuen Strategiepapier der US-Kriegsmarine verursacht der Klimawandel eine Eisschmelze in der Arktis. Dadurch werde nicht nur die Erschließung neuer Ressourcen möglich gemacht, auch neue Landwege würden entstehen.

„Diese Veränderungen ermöglichen ein (Wirtschafts-)Wachstum, sind jedoch auch potentielle Quellen für Konkurrenz und Konflikt um den Zugang und Naturressourcen“, so das Dokument.

Die künftige Situation in der Arktis wurde als „Herausforderung der neuen Ära“, auf die sich die USA vorbereiten müssen, bezeichnet.

Anfang August erreichte die russische Polarexpedition Arktis-2007 den Nordpol. In Rekordtiefen haben die Forscher Bodenproben entnommen. Wenn bewiesen wird, dass die Unterwasserrücken Lomonossow und Mendelejew die geologische Fortsetzung des russischen Kontinentalschelfs sind, hat Russland Anspruch auf eine zusätzliche Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern in der Arktis, die enorme Erdöl- und Gasvorkommen im Dreieck Tschukotka - Murmansk - Nordpol beherbergen.

Der Kampf um die Arktis hat sich aufgrund der Ausschöpfung der Energieressourcen verschärft. Geologen zufolge befindet sich etwa ein Viertel der weltweiten Öl- und Erdgasreserven im Nordpolarmeer.

Eine Rivalität kann sich diesbezüglich zwischen den Küstenländern der Region entwickeln. Dazu gehören USA, Russland, Kanada, Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark, das Grönland kontrolliert.

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