TEHERAN, 07. November (RIA Novosti). Das iranische Werk für Urananreicherung verfügt laut Präsident Mahmud Ahmadinedschad über 3000 Gaszentrifugen. „Iran ist Mitglied der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) und übt seine Tätigkeit in Übereinstimmung mit den internationalen Richtlinien aus. Wir mischen uns in Fragen der westlichen Länder nicht ein, die Zentrifugen betreffen - und sie dürfen sich auch in unsere Angelegenheiten nicht einmischen“, sagte Ahmadinedschad am Mittwoch in einer Kundgebung in der iranischen Provinz Süd-Chorassan Er hob hervor, dass Teheran die Absicht habe, die Zusammenarbeit mit der IAEO fortzusetzen, die im iranischen Nuklearprogramm keine Abweichungen von seiner friedlichen Ausrichtung festgestellt habe. Wie Ahmadinedschad sagte, wolle Iran den Forderungen der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates nicht nachkommen. Grund seien die fehlerhaften und erlogenen Berichte über das iranische Nuklearprogramm. Die iranische Führung erklärte mehrmals, dass sie im Werk in Natans 50 000 Zentrifugen installieren wolle, um von ausländischen Brennstofflieferungen unabhängig zu sein. Teheran betont nach wie vor die friedliche Ausrichtung seines Atomprogramms und weigert sich, die Urananreicherung auszusetzen. US-Vizeaußenminister Nicolas Burns hatte diese Woche schnellstmöglich neue Sanktionen gegen Iran gefordert. |
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