Ausland
Chinesische Bergbaufirma MCC bekommt Lizenz für Kupferförderung in Afghanistan
Ein entsprechender Vertrag wurde am vergangenen Sonntag geschlossen, teilte der afghanische Bergbauminister Ibrahim Adel am Montag mit. Demnach soll MCC der afghanischen Regierung jährlich 808 Millionen Dollar für die Nutzung des Vorkommens zahlen. Das chinesische Unternehmen will in Aynak Kupfererz und Kohle gewinnen sowie 30 000 Afghanen beschäftigen. Laut Adel soll dort zudem ein Kraftwerk mit einer Leistung von 400 MW errichtet werden.
Das Vorkommen Aynak liegt 35 Kilometer südöstlich von der afghanischen Hauptstadt Kabul entfernt. Von 1973 bis 1974 waren dort sowjetische Geologen tätig, die die Reserven des Vorkommens auf mehr als 700 Millionen Tonnen kupferhaltiges Erz geschätzt hatten, was rund elf Millionen Tonnen Kupfer entspricht.

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