
MOSKAU, 11. Juli (RIA Novosti). Russland rechnet darauf, dass die im vergangenen Monat unterbreiteten Angebote an Iran Vereinbarungen über das iranische Nukleardossier ermöglichen.
Das erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag.
"Wir unterstützen diese Vorschläge und die Verstärkung der diplomatischen Bemühungen um die Durchsetzung der Vereinbarungen über das iranische Atomdossier", sagte er. "Wir rechnen damit, dass die baldige Diskussion der im vergangenen Monat an Iran übergebenen Vorschläge die dazu notwendigen Voraussetzungen schafft."
Teheran hatte indes bereits erklärt, es würde bei den Verhandlungen mit der Sechsergruppe das in den Vorschlägen vorausgesetzte Moratorium über die Urananreicherung nicht diskutieren.
Iran weist die Anschuldigungen der USA und einiger anderer Länder zurück, es arbeite unter dem Deckmantel seiner zivilen Atomenergieaktivitäten an der Entwicklung von Kernwaffen.
In den zurückliegenden zwei Jahren hatte der UN-Sicherheitsrat drei Resolutionen verabschiedet, die Sanktionen gegen Iran vorsehen.
Die Verhandlungen zwischen der internationalen Vermittlergruppe (die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates plus Deutschland) und Said Dschalili, Sekretär des Obersten nationalen Sicherheitsrates Irans, sollen am 19. Juli in Genf fortgesetzt werden.